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worden, noch es auch wahrscheinlich ist, daß man je einenvon dieser angeblichen Entdeckung machen werde, so mu-
zion Ammoniaksalz, und Verlasche, welche in warmen Wasservollkommen aufgelöst wurde; Ließ Wasser darf jedoch nichtme!-r als Milchwarm seyn.
„Die Farbeküpe, sowohl jum Scharlach als zum Car-messn, besteht blos aus Cvcheiiillewasser, nickt heißer als dieHand ertragen kaun, und dir die Pflanzeiisrvffe die kleinenKarbetheilcheii nur mit Hülfe ihrer Popen aufnehmen, so motgen zwei Unzen Cochenille auf jedes Pfund der zu färbende»Waare nöthig seyn. Baumwolle oder Leinen, frisch zuberei-,tet, werden aus derselben wie oben gehiiten Küpe alle diegeringeren Schattirungen von Scharlach und Carmessn auf-nehmen; sollte jedoch noch einige Farbe in der Küpe zurück-bleiben, so kann Schaafwolle, auf die gewöhnliche Art zube»reitet, dieselbe gänzlich hinwcgnehmcn.
„Dieselbe Zubereitung von Zinn dient für die grüne»und gelben Farben, die mit den von den Färbern gewöhnlichhiezu verwendeten Droguen erzeugt werden; mit Ausnahmejedoch des besten Gelb, welches aus Turmeric (Curcuma # & c(Gilbwurzel) erzeugt wird *).
„Man muß jedoch bemerke», daß, wenn die Zuberei-tung zum Behuf des Scharlachs oder Carmessn fertig ist, derUcberrcst noch immer hinlängliche Stärke für grüne odergelbe Farben hat, selbst wenn er eine beträchtliche Zeitlangaufbewahrt wurde.
„N. 25. Um die beste Zinnauflösung mit salpeterigterSaure zu bereiten, ist es nothwendig stark rauchenden Geistzu nehmen, zu welchem man eine gleiche Porzion vom rein-sten Fiußwasser hinzusehen muß; die Verhältnisse der übrigenZuthaten zu dem Gewichte des Geistes sind wie folget: ei»Eech>zeh»cel Ammoniaksalz, «>rd ein Zwerunddreißigstel rafft-nirter Salpeter, von dem man nur immer wenig auf einmalanstößt; in diesem Äönigwaffer löse man ein Achtel gekörntesZinn, ebenfalls in kleinen Mengen auf, um ein zu großesAufbrausen zu vermeiden, welches die Auflösung beträchtlich
Nichts kann irriger seyn, als diese and verschiedene Anbei*Bemerkungen deo Docto» Nrrkenhont.
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