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Farbe zu verdienen. Ich halte es jedoch für vortheilhaft,wenn die Calikodrucker beim Farben der Krapprothe auffeinere Baumwolle oder Musseline etwas Cochenille hinzu-setzen , da ihr Carmesin ganz unvergleichlich geeignet ist/die gelbliche Nuance zu überwältigen/ welche die Krappro-the entstellt, und von jener Porzion besondern Farbestoffesherrührt, welcher die früher erwähnte fahle oder Pfauen-farbe (fauve) hervorbringt. Durch diesen Zusatz haben dieKrapprothe ein schöneres Aussehen/ so lang als ein Theildes Cochenille - Carmesin vorhanden ist, und späterhin se.hen sie wenigstens nicht schlechter aus, als wenn er niewäre angewendet worden.
Mit Eisenflüssigkeit bedruckte Baumwolle nimmt einsehr volles Schwarz an/ wenn sie mit Cochenille gefärbtwird; doch fand ich diese Farbe weit weniger dauerhaft,als wenn sie mit viel wohlfeilern Substanzen gefärbt wor-den war. Eben so kann man damit eine große Verschie.denheit von Farben auf Baumwolle, welche mit mancherleimetallischen oder erdigen Basen getränkt worden ist, färben;da man aber bessere Farben mit andern Mitteln wohlfeilerdarstellen kann, so will ich mich darüber nicht weiter aus-lassen
14s) Wir haben Dinglcrs Tabellen, welcher das Verhalten dermeisten Verbindungen der Erden und Metalle mit Sauren,«ls Gegenstand der Kattun farberei auszemittelt hat, vor uns,derer Resultate überzeugend darthun, daß, um Farben undNuancen dieser Art zu erhalten, als sie hier die Cochenillemit den erdige» und metallischen Basen darbietet, das Pig-ment der Cochenille durch kein anderes ersetzt werden könne.Es würde uns bei der ohnehin zu groß gewordenen Bogenzahldieses ersten Bandes zu weit führen, die vielfachen Resultatehier aufjustellen, welche die Untersuchungen des Dr. Dinglerdarboten, und wsilen blos als allgsmeme Regel zur Erziel»»-