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Zweiter Band.
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seiner Belebung an bis z»r Erreichung der Fähigkeit,selbst seine Nahrung zu suchen, entspricht. Das frischeLac enthält in den Zellen eine süßlichte, fein < rothe,mit Wasser vermischbare Flüßigkcit. Die Eingebvhrnenvon Assam gebrauchen sie als eine Farbe, und Baum,wolle in diese Flüßigkeit getaucht, giebt hernach einegute rothe Dinte."

„Assam versieht uns mit der größten Menge deSgebräuchlichen Lac. Es mag wohl nicht allgemein be,sannt seyn, daß der Baum, auf welchem die größteund beste Menge Lac erzeugt wird, in Bengalen nichtselten ist, und zur Fortpflanzung der Fliege und zurErzielung des Lac mit großem Vortheil benutzt werdenkönnte. Die geringe Menge Lac, die in diesen Provin,zen gesammelt wird, liefert nur eine zufällige und un,gewisse Aernte, weil man nicht die gehörige Sorgfaltdarauf verwendet; denn zu gewissen Jahreszeiten istAchtsamkeit nöthig, um die Fliegen auf den Baum zulocken; und wenn man all das vvrräthige Lac mit zuschneller Gierigkeit sammelt, ehe das Insekt gehörig da,mit versehen ist, so kann man die Brüt vernichten." —

Von den vier Arten Sträuchern, auf welchenman, wie Herr Kerr sagt, die Lac »Insekten in denan Patna gränzenden Ländern findet, ist der Rhamnnsjujuba die Einzige, auf welcher vr. James Ander,son sie nahe bei Madras fand, obgleich er sie auchauf verschiedenen Arten der Mimosa und auf einigenandern Bäumen und Gesträuchen beobachtete.

Wirklich scheint Dr. Roxburgh zu glauben, daßsie auf der Küste von Corvmandel nur die Mimosa be,wohnen, und zwar nur drei Arten von dieser Gattung«Er sagt (s. philosoph. Transact. 1791), daß „ihm ei,

nige Stücke frisch scheinendes Lac am 20. Rvv. ,769