Band 
Zweiter Band.
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zum Theil hatte verdunsten lassen. Wahrscheinlich ver-leitete diese Schwierigkeit, den Färbcsroff aus demStok t Lac auszuziehen, ohne eine sehr große Portion(selbst kochenden) Wassers anzuwenden, die Verfertigerdes Lac-Lak, die auflösende Kraft des Wassers durchZusetzung von Alkalien und besonders von Soda, zuverstärken; ein Zusatz, welchen Doctor Roxburghnicht vorschlug und der auch, wie ich glaube, bei denfrühern Zubereitungen dieser Farbewaare nicht ange-wendet wurde. Dieser Zusatz aber gab unglücklicherWeise dem Wasser die Fähigkeit, außer dem Färbe-fioffe auch noch so viel Harz auszuziehen, und mit erste,rem zu vereinigen*), als zureichend war, um den Lac,Lak, wenn er nachher durch Alaun niedergeschlagenwurde, völlig unauflösbar durch Wasser und fast ebenso unauflösbar durch die Säuren zu machen, welcheman gewöhnlich zum Scharlackfärben braucht. DerLac-Lak könnte zwar durch alle Alkalien aufgelöst wer-den ; aber so aufgelöst wird sich die Farbe nicht andas Tuch anlegen, ausgenommen die Säuren wären insolcher Menge in der Färbebrühe vorhanden, daß sievor den Alkalien vorherrschen, und wenn dieß der Fallist, so wird der harzige Lac-Lak sogleich gerinnen, undkleine Massen bilden, welche einen großen Theil desFärbestoffes zurückbehalten, und folglich nutzlos machen.

*) Herr "Koobcot?, bes bei der ostindischen Gesellschaft, wieich glaube, die Aufsicht über die für ihre Rechnung ge-färbten Tücher führt, hat nnch benachrichtigt, daß nachfeinen Versuchen der größere Theil der Lae-Lak, wie ergewöhnlich bereitet wird, etwa ein Drittel seiner Ge-wichts, Harz - Stoff enthalte, und dies ist fast auch daSErgebniß meiner Versuche.