fern und eben so preißwürdig seyn würden, als eingleiches Gewicht Cochenille. Aber ihr Nutzen und Werthfür uns wird durch die harte und starke Decke sehr ver,mindert, womit die Natur sie geschützt, wahrend siedie Cochenille nur mit einer mehligten und faserichtenBekleidung umgeben hat. Es ist zwar wahr, daß dasdie Zellen des Lac-Insektes bildende Harz, durch Alko,hol, und durch die verschiedenen Alkalien aufgelöst wer,den kann; aber das erstere Luflösungsmittel dürfte zukostbar seyn, und beide würden zugleich auch den Far,destoff auflösen, und ihn in hohem Grade für den Far,der unnütz machen, indem sie ihn mit dem ausgelöstenHarze vermengen und vereinigen würden. Man hatdaher für zuträglich gehalten, die Zellen des Stok-Lacdurch Stampfen oder Mahlen mechanisch zu zerbrechen;aber bei dieser Methode hat man gefunden, daß dasWasser, sonst das geschickteste Auflösungs, Mittelfür adjective Farbcstoffe (und das Einzige, welchesden Farbesteff des Lac - Insektes auflösen kaun, ohnezugleich dem Färber Schädliches oder Unnützes mit auf,zulöscn), meinen Versuchen zu Folge, nur eine sehrkleine Portion des besagten Stoffes auszuziehen ver«»nag. Denn ich habe zu verschiedenn Malen Wasser ineinem verschlossenen Gefäße mit einer überflüssigenMenge des reichhaltigsten gepulverten Stok > Lacvermischt, es 24 Stunden lang in einem Sandbad, ineiner Hitze von beinahe 200 Grad Fahrenheit gehalten,und nachher die klare Flüßigkeit abgezogen; aber ichkonnte nie finden, daß Letztere, so gering auch ihr Der,hältniß zu dem Lac seyn mochte, mehr aufgelösten Fär,bestoff in sich gehalten hätte, als was zwei Gran Co,chenille auf jede Unze Wassers gleich war; ausgcnom,irren, wenn man das mit Farbestoff gesättigte Wasser
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