Theil der Scharlachtücher der Gesellschaft fär>ben< Ichgebrauchte dazu blos das von der Gesellschaft: mir über»schickte Stok »Lac- und fand keine Schwierigkeit, mitdemselben, und den gewöhnlichen (von Hrrn. Da rchardmir gelieferten) Beihen, eine Scharlachfarbe heworzu»dringen, die in jeder Hinsicht der mit Cochenillle urd mitdenselben Beitzen auf ähnliches Tuch gefärbten gleichkam. Diese Operation wurde in Gegenwart befugterRichter zu Stande gebracht, welche unbedingt dkt Far»be gut hießen. Gleiches Urtheil fällte nachher der Aus,fchuß, als ihm die Tücher durch die Herren Barchardmit einer schriftlichen Versicherung von mir zugesendetwurden, worin ich erklärte, daß bei dieser Operationkein anderer Färbestoff, als das von dem Aus'chußemir gelieferte Stok - Lac angewendet worden. Selbstzu diesem konnte ich nur in Gegenwart von Zeugenkommen.
Da die Möglichkeit, mit der Farbe des Lac<Insek»tes die der Cochenille zu ersetzen, und damit eben soschöne (und dauerhaftere) Scharlach hervorzubringen,nunmehr dargethan war, so ersuchte mich der Aus»schuß, diesen Eegensiand weiter zu verfolgen, und einehinreichende Menge von jenem Anszuge, den ich alsErsatzmittel für Cochenille vorgeschlagen hatte, znmFarben des I^aug-eil - Tuches zuzubereiten. Den Zu,folge schwängerte ich bald nachher (durch Aufguß) bei,läufig zwölf Gallonen 3 ) Wasser mit so viel Fär'oefioffvon Stok > Lac, als sich bequem darin auflösen ließ,
und
3) Eine Gallone enthält 4 französische Litres, oder beiläufig4 baicrische Maß.
Anwett. des Uebers.