te*) aufgelöst und ausgezogen, und dem, die anderndrei Theil enthaltenden, Pulver beigefügt werden kann,indem man letzteres an den Sonnenstrahlen ausbreitet,von Zeit zu Zeit mit dem die aufgelöste Farbe enthal,tenden Wasser besprengt, und dieses verdünsien läßt,was in kurzer Zeit geschehen seyn wird.
Bet diesem Verfahren kann man es leicht dahinbringen, daß drei Pfunde des dadurch erzeugten Pul«vers den Färbestoff von zehn oder zwölf Pfunden Lac,das man von dem Holze getrennt hat, enthalten, undzwar in bester Güte; und dieses war die Zubereitung,die ich zu versuchen mir vornahm, um ihre Wirkungenmit denen der durch Zinnoxyd niedergeschlagenen Lac,färbe zu vergleichen. Dem Zufolge sonderte ich durchdas Sieb, von elf Pfunden gewöhnlichem gepulvertenStvklac, beiläufig drei und ein viertel Pfund feinereTheile ab, welche nach einem Versuch im Kleinen, bei,Nahe so viel Farbe zu enthalten schienen, als ein Drit,tel ihres Gewichtes Cochenille. Ich hielt es bei dieserGelegenheit für unnöthig, Zeit und Mühe aufzuwen,den, die Farbe aus den übrigen fieben und drei viertelPfunden auszuziehen, und (auf eben beschriebene Art)durch Verdünstung der ersteren beizusetzen, da unserHimmelsstrich zu solchen Versuchen nicht günstig ist,und ich schon vorläufig diesen Versuch im Kleinen zumeiner Zufriedenheit gemacht hatte.
Mit jeder dieser Zubereitungen wurden neue Ver,suche in der Färberei des Herrn Stevenson am > 5 .Juni 1812 in Gegenwart des Herrn Wovdcvck, der
*) Nach dieser AuLziehung der Farbe wird der UebcrrestKörner - Lar von sehr guter Beschaffenheit geben.