Band 
Zweiter Band.
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zulösen, als für den besagten Versuch ausgezogen undniedergeschlagen worden seyn mochte. Eben so fandich, daß derselbe Fall auch bei dem von dem Arbeiterdes Herrn Corbyn für den Versuch vom >6. März zurbereiteren Auszuge statt gehabt haben müffe, bet wel,chem Versuche nur >s Gallonen wässcrichter Auflösungzum Verdunsten übergeben worden waren. Da nuneine Gaflone Wasser, meinen Erfahrungen Zufolge,nur so viel Färbestvff ausziehen kann, als einer hal,hen Unze und einigen Granen Cochenille gleich kommt;da ferner von letzterer zehn Unzen erforderlich sind, umein Stück Long-fll - Tuch zu färben, so muß man denSchluß ziehen, baß die zu jenem Versuche angewendeteMenge Lacfarbe zu gering war, um die gewünschteWirkung herrorzublingen.

Daß nur die erste und dritte der angeführten Ur,fachen die Mangelhafn'gkeil der, vom Nieder schlagvom >5. Juni gelieferten, Farbe bewirkten, wurde fett#dem durch Versuche im Kleinen dargethan, die manmit einem Muster, welches man von jenem Niederschla,ge aufbehalten hatte, anstellte. Dieses Muster, wel,ches, mit etwas verdünnter Salzsäure und Weinstein ge«hörig ausgelöst, und in demselben Verhältniß, wie am,5. Juni angewendet wurde, brachte eine weit größereWirkung als damals hervor, cb es gleich ein voll«glänzendes Scharlach nicht eher färbte, als bis man esin einem wenigstens um fünfzig Prozent grö,ßerem Verhältnisse anwendete. Aehnliche Erfolgegab ein Theil dieses Musters, welcher mit einem gleitchen Gewichte kohlensaurem Natron in Wasser ringe,weiche worden war; der Färbcsioff wurde dadurch bei,nahe ganz aufgelöst und vom Zinnoxyd getrennt; und