Lac, dye 5) von der ostindischen Gesellschaft eknge-führt. Diese Zubereitung (verfertigt unter der Leitungdes Herrn Turnbull, Wundarzt in Diensten der Ge,sellschaft) war zwar nicht ganz von den Fehlern desLac,Lak frei, hatte fie aber in geringerem Maße, undbesaß den Vorzug, eine größere Menge Farbe zu lie-fern. Sie blieb indessen unbenutzt, bs mein zuWandsworth veranstalteter Versuch die Möglichkeitdargethan hatte, die Cochenille durch die Farbe vomLac-Insekte zu ersetzen. Vierzehn Tage nach diesemVersuche beschloß jedoch der Verkaufs, Ausschuß , die-ses Lac-dye unter die Färber der Gesellschaft zu einemmäßigen Preiste zu vertheilen, damit sie es zum Tuch-farben anwendeten, und ihnen auch eine gewisse Men-ge Lac,Lak verabfolgen zn lassen, welches sie zu glei,chemZwecke, in Verbindung mit der Cochenille, ver-brauchen sollten.
Man hatte nehmlich gefunden, daß die Schwierig/ketten, welche aus der Nnanflösbarkeit der beiden ArtenLae herrührten, durch eine sehr kleine mechanischeTheilung, oder durch das Mahlen zwischen zwei ei-gens dazu eingerichteten Steinen, beträchtlich vermindertwürden. Indem der Ausschuß aber diesen Gebrauchdes Lac dye und Lac-Lak erlaubte, so verlangte er underhielt auch von den Färbern eine Verminderung desvorhin für Scharlachfarben bezahlten Preises, wodurchim Laufe von drei oder vier Monaten, wir ich erfuhr.
5) Wir haben den Namen Lac-dye allenthalben beibehalten,'wo ihn der Engländer gcbranchte, und Lac-Farbe da gcesetzt , wo er Lac - colour schrieb.
Pumerk. des Ueber,', t