bare, bequemste, sicherste und brauchbarste Form, inder man diese Farbe dem Färber übergeben kann, dieso eben Seite 87 u. 33 beschrieben ist. Drei Vierteldeö Färbestoffes einer gegebenen Menge Lae werdenauf jene Art mit großer Geschwindigkeit, und ohneDiele Arbeit zu einem Viertel seines vorigen natürlichenUmfanges gebracht, und das letzte Viertel kann ohnemerkliche Vergrößerung des neuen Umfanges und mitgeringerer Veränderung, als es bei jeder andernZubereitungsmethode erleiden würde, hinzugefügt wer-den. Denn da die Trocknung oder die Trennung diesesletzten Viertels von dem Wasser, blos durch Aufsprü-tzen desselben auf trockenes Pulver, und durch Vcrdün,siung mittelst der gewöhnlichen atmosphärischen Hitzegeschieht, so kann die Verschlechterung oder Verände-rung nicht eintreten, welcher die Auszüge unterworfensind, die aus einem flüßigen in einen-festen Zustanddurch Anwendung künstlicher Hitze übergehen. Auchkann der kleine Unterschied an Fracht zwischen dieserZubereitung und den Auszügen oder Niederschlügen,die man bisher gemacht oder zu machen vorgeschlagen ,hat, kaum einem Vicrtheile der unvermeidlichen Kostengleichkommen, welche solche Auszüge oder Niederschläge ■bisher erforderten. Ferner ist es sehr wahrscheinlich, ,Laß mit ein wenig Mühe und Erfindungsgeist, Steine 'und Maschinen zum Mahlen des Lac, und Siede oder jBeuteltücher von solcher Feinheit, daß nur die Bruch» 1stücke der Insekten und ihrer Eyer durchgehen, erfun» iden werden mögen, und daß folglich durch ihre An» ;Wendung der Umfang dieser Zubereitung noch weit ■mehr vermindert werde, als ich für thunlich angegeben.
Wird die Lac - Farbe in dieser Form eines trocke-nen Pulvers eingeführt, so hat der Färber, um sie im