reinsten und vollkommensten Zustande zu seinem Ge<brauche zu erhalten und anzuwenden, bloß nöthig, daöPulver in Wasser von gewöhnlicher atmosphärischerWärme, oder während des Winters in etwas gewännetem Wasser einzuweichen, indem er zu diesem Ende dasPulver in Säckchen giebt, deren Poren gerade groß ge,nug sind, um dem Wasser freien Zu, und Abgang zuverschaffen, ohne Pulver mitgehen zu lassen. Mehreredieser, nur zum Theil gefüllten Säckchen, können ei,nen oder zwei Tage, ehe man die Farbe zu brauchendenkt, in eine große, reichlich mit Wasser gefüllte Kufegethan werden; indem man sie von Zeit zu Zeit darinherumschwenkt, wird der Färbestoff sich allmählig auflö,sen und in dem Wasser vertheilen, welches sodann ab«gezogen, nach Bedürfniß in den Färbekessel geschüttetund in der Kufe durch anderes ersetzt wird. DiesesVerfahren wird fortgesetzt, bis man findet, daß dasWasser keinen Färbestoff mehr auszieht; tritt dieser Fallein, so werden die Säckchen in einen großen Kübelausgeleert, und das Pulver der Wirkung eines mitSchwefelsaure gesäuerten Wassers, wie oben Seite 47angegeben wurde, ausgesetzt, damit auch noch der Restdes Färbestoffes, der dem im Körner - Lac enthaltene»gleich kömmt, und bisher, wie es scheint, von den In,dischen Färbern vernachläßiget wurde, ausgezogen wer,de. Ich habe bereits vor fünf und zwanzig Jahren,wie ich Seite 27» meiner ersten Bekanntmachung überdiesen Gegenstand erwähnte, die Bemerkung gemacht,daß die Cochenille einen Theil Färbestoff enthalte,welcher durch siedendes Wasser nicht auflösbar ist,durch Alkalien jedoch leicht ausgezogen werden kann;ich habe seitdem dieselbe Art Färbestoffes im Lac, In,
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