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Zweiter Band.
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erzeugte. Die ander» metallischen und erdkgte» Base»scheinen im allgemeinen mit dem Lac Wirkungen her«vorzubringen, die nur wenig von denen, mit der Cache,nille bewirkten, die ich im vorigen Kapitel anzeigte,verschieden sind; mit der Ausnahme jedoch, daß dieLac - Farbe durch die Oxyde von Eisen oder Ammoniaknicht so dunkel gemacht wird, als die Farbe der Cache,nille; und in diesem Unterschiede liegt vermuthlich derGrund, warum das Lac < Scharlach durch Koth,Schweiß, Urin, weniger Flecken erhalt als das gewöhn,liche Scharlach.

Die größere Dauerhaftigkeit der Lacfarben vor denCochenillefarben habe ich durch eine ansehnliche ZahlVersuche, in deneu beide den atmosphärischen Einwir,kungen einander gegenüber ausgesetzt und verglichenwurden, bestältigt gefnnden. In der That hat derFarbestoff des Lac so große Verwandtschaft zu den Fa,fern der Schaafwolle, daß er mit einer kleinen Veimi,schung von Schwefel» oder Salzsäure, ohne irgendeine andere Basis, auf Tuch dauerhafte Farben zufärben im Stande ist; doch werden diese Farben mehrdunkel und weniger lebhaft seyn, als die mit den Zinn,vxyden u. s. w. erzeugten.

Ich habe im Eingang dieses Kapitels angeführt,daß ein Theil meiner Versuche den Zweck hatte, dieHindernisse zu heben, welche dem Gebrauche des Lac,Lak bei den Färbern im Wege standen. Einige dieserVersuche gaben unbedeutende, andre aber merkwürdigeResultate; von letzter» will ich nächstens einen kurzenBericht, mit einer Anleitung, wie man das Lac» Lakzum Scharlachfärben gebrauchen solle, in besondernBlattern für jene, welchen daran gelegen seyn kann.