herausgeben. 7 ) Ich schließe fie nicht in grgrnwLrti«ges Werk ein, weil dieses nur auf Gegenstände von
7) Diese Abhandlung ist bereits im Druck erschienen, und ei-ne Uebersetzung davon befindet sich in Dinglcrs neuemJournal der Druck - Färbe - und Bleichkunde z. BandiHcft, S- 37/ st wie in Schweiggers Journal für Chemieund Physik 17. Band 4 Heft, S. 46z, wohin wir un-sere Leser verweisen. Das in dieser Abhandlung angege-bene Verfahren ist etwas weitläufig, und wir find durchdie Bemühungen von Hermbstädt, Streccius, Hcimbschund Dingler in dem Verfahren zur Crzielung eines schöne»Scharlachs durch das Lac-Lake und Lac-dye um ein we-sentliches weiter vorgerückt. Herr Streccius hatte nachder ältern Art, Scharlach in einer Flotte anzusiedcn undauszufärben, mit dem Lac-dye begonuen, und erhielt,nach einigen gemachten Abänderungen, ein der Cochenillevöllig gleiches Resultat. Er sagt: „Ich bemerkte indeß,daß, um die Farbe gehörig satt zu haben, ich mit r oder24 Loth Farbmaterial aus ein Pfund Garn, die ich zumeinen Versuchen gewöhnlich nahm, nicht hinreichte, son-dern immer noch eine Quantität nachzuschütten hatte, der-gestalt, daß ich wenigstens z Loth Material nehmen muß-te, so wie bei dieser Verfahrungsart sich, nach dem Aus-färben der Flotte, stärkere Niederschlüge als bei der Coche-nille-Färberei bildeten. Dieß bewieß, daß diese Verfah-rungsart dennoch nicht die richtige sey, und daß bei derFärberei mit L a c, wen» man in einer Flotte ansiedet undausfärbt, ebenfalls, wie bei der Scharlachfärberei mit Co-chenille, ein Theil des Pigments mit dem Kinnvryd sichniederschlage und unbenutzt verlöre» gehe. Ich beschloß da-her, um ganz augenscheinliche Beweise hiervon zu haben,vergleichende Versuche darüber anzustellen und eine PartieGarn nach dieser Methode, eine andere aber nach derneuern und bessern, übrigens unter ganz gleichen quanti-tativen Verhältnissen, auszufärben, und die Niederschlagevon beiden zu wägen. Dies entschied mehr als zur Genü-