Lest Lirdkgem Nutzen gerichtet ist, und ich überzeugtbin, daß die in diesem Kapitel aufgeführten Thatsachen
ge; und wenn gleich nicht alles, was aus der Flotte nie.dergeschlagen wird, sich auf dem Boden des Kessels sam,mclt, sondern ein großer Theil am Garn oder am Zeug«selbst hängen bleibt, so ließ der Unterschied des GewichtsLoch keinen Zweifel mehr übrig, daß der Wollenstoff zuvorregelmäßig angesottcn, und dann ausgefärbt werden müs-se. Um nun auch bei dieser Versahrungsart nicht mehrSäure in Anwendung zu setzen, als bei der gewöhnliche»Scharlachfärberei mit Cochenille genommen wird, schien e<mir rathsam, beim Ansieden nicht eine Zinnauflösung zugebrauche« , welche noch viel überflüssige Säure hat, son-dern das krystallinische Zinnsalz. Die Versuche hierüberentsprachen ganz meiner Erwartung. Anfänglich nahm ichdas gewöhnliche krystallisirte salzsaure Zinn; nachher fandich aber, daß das neuere Jinnsalz, welches ein Ammo-nium- haltiges salzsaures Zinn ist, und in Frankreich so-wie in der Schweiz rc. stark gebraucht wird, dem erstere»noch vorzuziehen ist. Solchergestalt wird nun sowohl zurAuflösung des Farbe-Materials, als auch bei der Färbereimit demselben, zusammen uicht mehr Säure erfordert,als bei der Scharlachfärberei mit Cochenille gewöhnlich ge-nommen wird, und es ist eine Zerstörung des Fadens da-her schlechterdings nicht möglich, indem bei der Auflösungdes Farbe-Materials ein Theil der Säure gleich tu dieThonerde tritt, welche mit dem Pigmente zuvor verbun-den war, und, weit entfernt, als Säure nachtheilig zuwirken, im Gegentheil als salzsaure oder schwefelsaureThonerde dem Zeuge für das Pigment eint neue Grund-lage (Bcitze) giebt.
Was nun den Unterschied der Säuren selbst in Anse-hung ihrer Fähigkeit, das Lac aufzulösen, betrifft, so isteö allerdings gegründet, daß dazu die Schwefelsäure basvorzüglichste Mittel schon deswegen ist, weil die Thonerdevon derselbe» besser als von jeder andern Säure sulgeUsr