Band 
Zweiter Band.
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le nun, als es mit dem Absud von der Cochenisse, oder,eigentlich zu sprechen, mit dem darin enthaltenen Eisenvermischt wurde, alsvgleich und höchst uncrwanet einesehr schöne blaue Farbe hervor. Dteßbach, der denVersuch öfter und immer mir demselben Erfolge wieder,holte, eignete sich nun diese Entdeckung zu. Dieseneue Farbe wurde unter dem Namen Berlinerllau be<kannt gemacht und verkauft; aber die Murel, es zu ierzeugen, wurden bis in das Jahr >724 geheim gehal, -tcn, in welchem Jahre Doctor Wood ward einen Be< ^richt über das Verfahren dabei in den Phi]u>opliical §

Transactions herausgab. s ) jj

Die wohlfeilste Art, dieses thierische Blau za berei, ^ten, besteht darin, daß man getrocknetes Blut, Hör, |ner, Hufe, Sehnen und andre thierische Stoffe ver, -brennt, so daß sie sich verkohlen; die Kohle wird so, ;dann mir dreimal so viel Pottasche als sie wiegt in ei, >nem eisernen Kessel geglüht. Nach einer zwölfstündigenGlühhitze erscheint die Mischung gewöhnlich wie einwelcher Teig, welcher sodann in Zuber, die nicht ganz 'voll mit Wasser angefüllt sind, geworfen wird. Das 'Wasser wird, nach Derthvllets Bemerkung, durch *diesen Zusatz znm Theil zersetzt; ein Theil seines |Wasserstoffes verbindet sich mit einem Theile des, in fden geglühten thierischen Bestandtheilen enthaltenen, §Stickstoffes, und bildet Ammoniak, wahrend ein an, ^derer Theil des Wasserstoffes sich mit dem übrig geblie, fdenen Theil des Stickstoffes und der thierischen Kohle §, .J

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8) In Frankreich waren die Gebrüder Geoffroi, Maczuer und |Menan die Er,brn, welche das Berlinerblau nachgemacht ?habe». ':t