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vereinigt, lind den färbbaren Theil des Berliner«L5au (Blausäure) liefert; der Sauerstoff des zer«setzten Wassers bildet Kohlensaure. Die auf diese Arterzeugte Blausäure löset sich in dem unzcrsehten Theiledes Wassers auf, wird abgegossen oder abgezogen undsiltrirt; in der Folge wird eine Auflösung von dreiTheilen Alaun und einem Theil schwefelsaureiu Eisen ineiner gehörigen Menge Wassers dazu gemischt. In die«ser Mischung verbindet sich die Blausäure mit dem Ei,senoxyd, wird blau und fallt mit dem Oxyd auf denBoden des Gefäßes nieder; doch gewöhnlich erscheintder Nicderschlag grün wegen eines Uebermaßes an Ei«senoxyd.
Indessen soll man doch, wie Gay«Lüssac be,merkt hat, die thierische Kohle keiner zu starken und z«lang anhaltenden Hitze aussetzen, denn sonst verfiüchti«get sich der Stickstoff (azot), welcher ein wesentlicherBestandtheil der Blausäure ist.
Das Eisenoxyd kann sich, wie Herr Berthollet be«merkt, in verschiedenen Verhältnissen mit Blausäureverbinden. Ist es in großem Uebermaaß vorhanden, sowird die Zusammensetzung gelb seyn; ist aber das Oxydnur im entsprechenden Verhältnisse da, so wird dieFarbe blau. Alle Säuren, und insbesondere die Salz«säure, sind im Stande, das Uebermaaß von Eisen soaufzulösen, daß die Zusammensetzung die Beschaffenheitund den Anschein von Verlinerblau erhält. Aber wei,ter als darauf erstreckt sich die zersetzende und auflösen«de Kraft der Säuren nicht, ausgenommen, man nimmtHitze zu Hilfe. Der thierische Farbetheil des Berliner,blau (getrennt von dem Eisenoxyd), wird, meinerMeinung nach uneigentlich, Blausäure genannt, weil