Band 
Zweiter Band.
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(die vorher in warmem Wasser waren eingeweicht wor-den) darein getaucht, und wie gewöhnlich über eintWinde (Haspel) gewunden, damit sich die Farbe gleichanlegen möchte. Man fand, daß die Farbe in wenigMinuten sich hinreichend ansetzte, worauf die Zeugeherausgenommen und in kaltem Wasser gewaschen wur,den. Auch fand er, daß die Schwefelsäure zu diesemZwecke der Salzsäure vorzuziehen sey. 13 )

Baumwolle und Seide, die vorläufig mit Gall-apfeln oder einem andern schwärzenden Pflanzenfärbe«stoffe aus einer eisenhaltigen Basis Grau oder Braungefärbt morden waren, erhielten durch das obener-wähnte Verfahren eine blaue Farbe, welche mit derTiefe des vorigen Braun oder Grau im Verhältnißstand; eben so nahmen jene Zeuge, welche vorläufigOlivenfarb, mittelst Anwendung des Wau oder einesandern objektiven Gelb aus dem Pflanzenreiche gefärbtworden waren, ein schönes Grün an, welches zur vo-rigen Olioenfarbe im Verhältnisse stand. Er sagt nichtsüber die Wirkungen dieses Verfahrens beim Färben aufSchaafwolle, da er kaum einige Versuche damit ge-macht hat.

Baumwolle und Seide mit den gewöhnlichen Mit-teln schwarz gefärbt, nahmen bei Hinzusetzung vonBlau, nach Berthollets Methode, ein vollkommeneresSchwarz an, sowohl wo die ursprüngliche Farbe ge,

rr) Vergleiche W. H. Kurrer über blausaure Verbindungenin ren Druck - und Färbereien. Siehe Dingler's neuesJournal der Jndicnnen - und Baumwollendruckcrei rc.i Ld. S. 25i. u. f.

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