Band 
Zweiter Band.
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schoflen, als auch wo sie gleich anfangs nur unvoll,kommen erzeugt worden war. Er warnt gegen Annen,düng zu vieler Säure, so wie auch gegen zu große Er«hitzung der Färbeflüßigkeit und gegen das zu lange dar,in Behalten der Zeuge, vorzüglich der Seidenen, di;dadurch an Glanz und Weiche verlieren. *3)

Indessen klebt auch dieser Färbe, Methode, vorzüg,lich bei Baumwolle, ein großer Fehler an, nehmlich:daß die mit Berlinerblan gefärbten Zeuge das Waschennicht ertragen, weil die Farbe zwar der Luft sehr wohlwidersteht, hingegen das in der Seife enthaltene Kalidie Blausäure leicht auflöst und trennt. Diesem Uebel,siand abzuhelfen, schlägt Herr Berthvllct vor, die aufdiese Art gefärbten Baumwollen.Zeuge mit Wasser undKleien statt mit Seife zu waschen, wodurch auch dieandern Farben auf den gedruckten Baumwollen, Zeugengut erhalten oder wenigstens nicht beschädigt werden,wie dieß gewöhnlich beim Waschen mit Seife der Fallist.

iz) Um Grün, mit Hülfe der blausaurcn Verbindungen auseiner mit Wau oder (um mit Bancrvft zu reden) miteinem andern adjektivcn gclbfärbenden Pigment erzeugtenOlivenfarbe, zu deren Basis eine Zusammensetzung voneßig - oder helzsaurcm Eisen, und eßig- oder holzsanrerThonerde erforderlich war, auf Baumwollen - oder Leinen-gewebe schön darzustellen, ist es nöthig, so wenig Schwe-felsäure als möglich der blausauren Verbindung zuzusetzen.In keinem Falle darf die Schwefelsäure in dem Bade vor-walten, weil sie sonst die gelbe Farbe schwachen und dasGrün mehr in Blau umändern würde. Bei Darstellungdergleichen Farben ist es immer zuträglicher, die blausau-ren unzersetzten Verbindungen als die Schwefelsäure vor-walten z» lassen.