Gorge, es durch Umrühren mit der Flüßkgkeit wohl zuvermischen, welche dadurch gleichförmig blau ward undeinen sauren Geschmack bekam. Ich riß hierauf enenQuerstreif von dem gefärbten Baumwvllenzeug nachder ganzen Breite des Stückes ab, und tauchte ihnnur eine Minute lang in die Flüßigkeit ein. BeimHerausnehmen fand ich, daß jedes Theilchen Färbestoffvon den Galläpfeln und der Querzitronriude beseitiget,und durch färbbare Blausäure auf den Streifen, diezuerst eine Eisenbasis erhalten hatten, ersetzt wordenwar, und zwar im Verhältniß zu der Stärke der Ba,sis. Der erste Streif war demnach, statt schwarz, voneinem sehr vollen tiefen starken Blau; der zweite warnoch hinlänglich voll, jedoch schon merklich schwächer;der dritte war noch schwächer, und der vierte, auf wel,chen Alaunbasis allein war aufgetragen worden, hattenur eine blaße bläulichte Farbe, fast so schwach als derfünfte, der mit gar keiner Basis oder Beitze getränktworden war. Um sowohl das Uebermaaß der Schwefel«säure in der Flüßigkeit zu vermindern, und auch umdiese mit Färbestoff wieder anzufüllen, setzte ich nochhlausaure Kaliauflösung hinzu, und als diese gehörigvermischt war, tauchte ich einen andern von demselbenStück Baumwollenzeug abgerissenen Querstreif ein.Beim Herausnehmen nach einer Minute fand ich, daßdiesmal das Uebermaaß der Schwefelsaure nicht so großwar, um den Färbestoff der Galläpfel wegzuschaffen,ob es gleich den der Querzitronrinde beseitigte. Dererste Streif war demnach, statt sehr dunkelblau zuseyn, von einem vollen Schwarz, welches schöner alsdas vorherige von Galläpfeln und Eisen erhalteneSchwarz war, indem es durch Hinzusetzung von blauerFarbe mehr Dichtigkeit bekommen hatte. Alle anderen
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