Band 
Zweiter Band.
Seite
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Streife waren beinahe wie im vorhergehenden Versuche.Ich neutralisirte hieraus vollkommen das Uedermaaß derSäure in der Farbcfiüßigkeit durch Hinzusetzung einerhinreichenden Menge blausanrem Kalt, und fand, alsich einen drillen Querstreif von demselben Baumwollen»zeug gleiche Zeitlang eintauchte, das« der Farbestoff derQnerzit, onrinde in den Streifen, wo er mit der Alaunebasis vereinigt gewesen, nicht beseitiget war, ob ergleich allenthalben zersetzt und von seiner Basis getrenntwvrre» war, wo diese Eisen enthielt; an welchenSollen ihn der Färbestvff des Berlinerblau ersetzte.Ich hatte dem Zufolge auf denk zweiten Streife eineblaue Farbe statt der durch die Querzitronrinde mit derEisenfiüßigkeit hervorgebrachten Drapfarbe; und aufdem dritten Streife statt der Olivenfarbe ein sehr schö«nes Grün, das zum Theil aus dem Gelb von derQuerzitronrinde und der alaunhaltigen Basis, zumTheil aus cinem feinen Blau bestand, das die färbba«re Blausäure auf.demselben Streife durch ihre Verein!«gung mit den Eisentheiichen der Eisenstüßigkeit hervor«gebracht hatte, weiche vorläufig mit der essigsaurenThonerde vermischt, und als Beitze anf diesen Streifgebracht worden war. Das Gelb auf dem viertenStreife blieb in seiner ganzen Vollkommenheit und derfünfte Streif war vollkommen weiß, da er von derleichten Verfärbung, welche die Querzitronrinde aufdenselben im Färbckessel hervorgebracht hatte, befreitworden war. Durch diese und ähnliche Versuche, vonwelchen einige mit Wau statt mit Querzitronrinde vor«genommen wurden, sahe ich deutlich ein, daß sich HerrVerlholler geirrt haben mußte, als er annahm,daß die Oltvensarben, welche sich durch die angeführteArt in so schöne Grün verwandelten, bloß durch Wau