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Zweiter Band.
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und Eisenflüßigkett allein erzeugt worden wären, weilkeine solche Wirkung weder vom Wau noch von einemandern adjektiven Färbestoffe aus dem Pflanzenreicheohne Beihülfe der Alaunerde oder eines Zinnoxyds her,vorgebracht werden kann; denn diese Mittel erzeugendas Gelb, während die Eisenhaltige Basis, durch An,ziehung der Blausäure, den andern Bestandtheil desGrüns, nehmlich das Blau, hervorbringt. *) Ichüberzeugte mich noch mehr von der Nichtigkeit dieserThatsache, als ich meine Versuche auf Schaaswollentuchausdehnte, wovon Herr Berthvllet in dieser Hinsichtnichts sagt. Ich färbte nehmlich mehrere Stücke weißesfeines Tuch, einige mit Wau und schwefelsaurem Ei,sen, andre mit Querzitrvnrinde und schwefelsaurem Ei'sen, wodurch ich in beiden Fällen fast ganz gleicheDrapfarben erhielt. Die so gefärbten Stücke tauchteich in verschiedene Portionen verdünntes blausauresKali, welches mit Schwefelsäure neutralisirt, und einwenig mehr als Blutwarm war; nach zehn oder fünf,zehn Minuten wurden sie alle Blau, indem die Blau,säure die Färbestoffe des Wau und der Querzitrvnrindezersetzt und getrennt hatte; durch zweckmäßige Versuche

*) Herr Berthvllet hat seitdem seinen Irrthum mit allerAufrichtigkeit eingestanden: er sagt (II. Theil S. ziy derletzten Ausgabe seiner Elemens etc.) „Bei dieser Opera-tion verbindet sich dar Eisen mit der Blausäure und bildetBlau, während die Alaunerde mit dem Färbcsioff Gelbhervorbringt, und Bancrost hat Recht, jede Erklä-rung zu bestreiten, die man von dieser Erzeugung desGrün geben könnte, ohne die Mitwirkung der Alaunerdebei derselben anzuerkennen." Er beruft sich sodenn aufseinen Aufsatz im 13. Band der Annales de Chimie.