Band 
Zweiter Band.
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Schaafwolle erzeugt worden war, aus der Anwendungdes dlausaure» Kali mit Schwefelsäure unveränderlichein Grün; ausgenommen wenn diese Saure so beben»tend vorherrschte, daß sie jenen Theil des Pflanzenfär,besioffes, welcher sich dem alaunhaltigen Theil der Darsis anhängte, zu zersetzen im Stande war.

Das Nachdenken über diese Thatsache leitete michzu einer Methode, das Derlinerblan zum Färben aufSeide, Schaaf, und Baumwolle anzuwenden, welchemir im Stande scheint, alle seinem Gebrauch bisheranklebenden Schwierigkeiten zu hebe». Ich habe be,reiis Herrn Berthollets Meinung angeführt, wel,eher Zufolge die Ungleichheit der Farbe beim Färbenmit Berlinerblau von der Schwierigkeit herrührt, dieEisenhalligeu Theilchen allein gleichförmig auf alle Fa,fern des Tuches zu bringen, obgleich dieß leicht ge«schiebt, wenn die Eisentheilchen mit den Theilchen vonverschiedenen adjektiven Pflanzenfarben verbunden sind.Ich sott daher eine mir hinreichend scheinende Portionschwefelsaures Eisen mit Querzitronrinde, Gelbholz(Fustic) und Campescheholz, jedes insbesondere; so,dann färbte ich ein Stück Schaafwollentuch in jeder die,scr Mischungen, indem ich es zehn oder fünfzehn Mi<nuten lang darin sieden ließ. Ich wählte diese Färbe,waarcn aus dem Psianzcnreiche ohne Rücksicht auf ihrebesondern Farben, bloß weil sie die wohlfeilsten sind,und keine Beimischung von jenem besondern substanti,ven Färbestvffe enthalten, den man in den Galläpfeln,im Snmach rc. findet, und welchen das blausaure Kalizu zersetzen und hinwegzuräumen weniger im Standeist. Die so gefärbten Stücke schienen die Pflanzenfärbe,stoffe gleichförmig und, so viel ich urtheilen konnte, dieEisenhaltige Basis eben so eingesaugt zu haben; und