Band 
Zweiter Band.
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Stück davon ab, und wusch dieses mit Seife, welchesogleich alle Farbe wegnahm, an den Stellen ausge,nommen, wo die Baumwolle vorher mit Aiaunerde ge,

man kerne Klümpchen mehr (Sicherheitshalber seiht mandie kochende Auflösung durch Leinwand, oder man bewerk-stelliget die Auflösung der Seife in kochendem Wasser ineinem reinen leinenen Beutel), so taucht man die mitRostbeitzc geschwängerte Seide ein, und wäscht sie sehrgut im Flußwasscr. Man wendet sie so lange an Stöcken,bis sie vollkommen rein ist, was nach vier - oder fünfma-liger Eintauchung der Fall ist, wenn das Seifenbad fastkochend und in dem vbenangegebenen Verhältnisse gemachtwurde. Nach dieser Behandlung kann die nämliche Sei-fenaufiLsung wieder zum Koche» der Seide, die mit dun-keln und gewöhnlichen Farben gefärbt wird, benutzt wer-den. Nach dem Serfcnbade wird die Seide im Flußwasscrrein ausgewaschen, ehe sie in das Bad von blausaurcmKali kommt, um die blaue Farbe zu erhalten.

„Ich überzeugte mich," sagt Hr. Raymond, „daßman in das blausanre Bad mehr Salzsäure nehmen müsse,als in der erste» Vorschrift bestimmt war; sonst kann dieblaue Farbe sich nicht genugsam entwickeln. Ich rathe da-her , auf einen Theil blausaures Kali zwei Theile Salz-säure zu nehmen; denn die Seide hält nach dem Seiscn-dade immer einen Antheil Seife zurück, wenn sie auchnoch so fleißig ausgewaschen wird. Daher muß man mehrSalzsäure anwenden, um das blausanre Kali völlig zerse-tzen zu können. Ich bin der Ueberzeugung, daß eS vvr-theilhaft sey, die Seidensirahne aus ihren Stöcken in demBade von blausaurem Kali nicht eher zu drehen, bis sie dieschöne blaue Farbe erhalten haben, die sie nach dem Gradedes Rostgrundes, der ihnen gegeben wurde, erhalte«konnten. Ware» die Seidensträhne acht bis zehnmal indiesem Bade anfgehvbe», und darin reckt herumdewest

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