Oxyd eine etwas stärkere Portion nimmt, als strengnothwendig ist, um Berlinerblau mit dem rothen Ei<ftn-Oxyd zu erzeugen. *)
Mit Kobalt giebt die einfache Blausäure ein Zimrmetbraun, welches dem Blutrvthcn weniger nahekommt, als das blausaure Kupfer mit dem schwarzenEisen/Oxyd. Mit dem Quecksilber-Oxyd giebt jeneBlausäure ein Gelb, welches etwas ins Oiivenfarbigespielt, und mit dem Golde giebt sie ein feines Gelb.Da ich nichts weiter über die adjektiven Farben ausdem Thierreiche anzuführen habe, so will ich zu je»nen aus dem Pfanzenreiche übergehen.
*) Um daS Jahr I8°2 kündigten die Journale deS königlichenInstituts und verschiedene periodische Werke an, daß HerrHatchett in dem blausauren Kupfer ein sehr dauerhaf-tes und nützliches Pigment entdeckt habe. MeinesNamens ward hiebt! nicht gedacht, ob ich gleich zehnJahre früher nicht nur dieses Pigment entdeckt, sondernauch, was weit schwieriger und wichtiger war, die Mit-tel, cS durch örtliche Austragung auf Leinen, Baumwolle,Scidere, dauerhaft zu stxiccn, aufgefunden, auch meineEntdeckung acht Jahre vorher in einem Werke bekannt ge-macht hatte, wovon Tausend Abdrücke in den Händen desPublikums waren. — Ich hoffe, man soll mir nicht eineunzeitige Besorgniß, mir selbst über diesen Gegenstand Ge-rechtigkeit wiederfahren zu lassen, vorwerfen, wenn manerwögt, daß ich zehn Jahre vorbeigehen ließ, ohne davonselbst in einer Privatuntcrredung Erwähnung zu thun.