davon, dke von Hamburg eingeführt wurde/ Itt dieHände, bei welcher die Stengel nicht den vierten Theilso groß oder breit waren, als bei den in England undFrankreich angebauten Pflanzen. Ich konnte nicht fin,den, daß ihr Färbestoff in der Güte einen betracht«lichen Vorzug hatte, doch in Rücksicht auf die Mengedesselben gab sie viermal so viel als ein gleiches Gerwicht von englischem oder französischem Wau. Diesekleinere Spielart wächst, meinen Nachrichten Zufolge,in verschiedenen Theilen von Deutschland, und wirdvon den dortigen Färbern gebraucht.
Der Wau erfordert ein Wachsthum von beinahezwei Sommern, bevor er zu seiner Reife kommt, unddie Erndte desselben ist überdieß so vielen Ursachen desMißrathens ausgesetzt, daß er keinen wünschenswerthen
und es ist daher ein bloßes Vvrurtheil, wenn man ineinzelnen Färbereien noch beharlich dem weit theurerenfranzösischen Produkt den Vorzug giebt.
d) Der gelbe Wau (Reseda lutea), ein Ge-wachs, welches sowohl im südlichen Europa als inDeutschland wildwachsend und selbst in nördlichen Ge-genden an Wegen und unbebauten Orten, Schutthau-fen und Begräbnissen angetroffen wird.
o) Der weiße Wau (Reseda alba). Er,'st ei-ne einjährige Pflanze und sein Vaterland das südlicheEuropa. Hie und da wird er bei uns in Gärten alsZierde angetroffen.
<1) Der wohlriechende Wau (Reseda adorata)«der die wvhlriecheude Resede. Diese wegen ihres aro-matischen Geruchs allgemein beliebte Pflanze wird alsZierde in ganz Europa überaus häufig in Gärten ange-troffen.
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