Band 
Zweiter Band.
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durch das Wau - Gelb (eben so wie die D.uevcUi'ottviwde) befähiget wurde, die Wirkung der Säuren unddes kochende» Scisenwassers auszuhalten, ob es gleichdie der Sonne und Lust nicht vertrug. Dieser Fehlerkonnte jedoch bei der Art, auf welche Doctor Wil<liams günstige Zeugnisse von den Färbern über diesenGegenstand zu erhalten suchte, nicht'leicht entdecktwerden: er liest nehmlich daö gefärbte Garn zu Ta<schcnrüchern mit gelben Streifen oder Leandern verwerden und gab sie denen in der Tasche zu tragen, welcheer nachmals ersuchte, die Güte seiner Farbe zu bezeuggen; da nun Tücher In der Tasche weder Luft nochSonne ausgesetzt sind, so wurde der angeführte Fehlernicht eher entdeckt, als nachdem bereits lange die Derlohnnng für eine Entdeckung bezahlt war, die keinenWerth hatte, und von der man, so viel ich weiß, nirrgends Gebrauch mehr macht.

Zweiter Artikel, lbbus cotinus, Lin. oder venertianischer Sumach, uneigentlich junger Fustic (Gelb»holz) genannt 24 ), ist ein Strauch, der vorzüglich in

sirtcm salzsaurem Zinn, einem Theil krystallisirtem salpe-tcrsaurem Wismuth «nd einem Theil reiner Weinstein-säure als Beitze zur Befestigung der objektiven Pigmentein der Kattundruckerei hat Kurrcr im zweite» Band vonDingiers Journal für die Zitz- Kattun - und Jndicnnen-druckerci:e. rc. S. 334. bei Gelegenheit der Befestigungdes Pigments des Campeschenheizes für Baumwvlien- undLcinenzeuge angegeben. Diese Beitze entspricht ihrem be-absichtigten Zwecke vvllkemmen.

24) Im Deutschen heißt er^Visethelz, Fisetholz, Fustelhelz,Fustcl, Fustet, Fistel, geltes falsches Brasiiicnhelz, Fär-berbaum, Peruckenbaum, Farbcrlaub. Peruckentaum heißt