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Zweiter Band.
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Der Färbestoff des-Holz es von den großen Stäm-men der alten ausgewachsenen Sträucher scheint beiallen Arten jenem des obenerwähnten Rhus cotinus(Venetianischen Sumach, Gelbholz.vd.r Fusti.c) gleich,zu kommen, und meine Versuche haben auch bewiesen,daß er genau dieselben Wirkungen hervorbringt.

Plinins erwähnt (Lib. 24. cap. 11.) eines Sn,mach - Strauches, den er Rhus erythros nennt, dessenBlätter man statt der Granatenrinde zum Gerbe» derHäute anwendete, und dessen Beeren als Salz dienten,um das Fleisch zu würzen und auszubewahren. DirWilden von Nordamerika bedienten sich der Beere ihreSScharlach - Sumach zu denselben Zwecken.

Vierter Artikel. Morus tinctoria, Lin. (Fär-bers-Maulbeerbaum), *) uneigentlich von den Englän-

Wasser, wo ein schönes Gran zum Vorschein kommt.Dieses Verfahren wird nochmals wiederholt und das Garnhieraus getrocknet. Mau färbt es sodann in einer schwa-chen kalten Jndigvblauküpe mittelblau, und hierauf in ei-ner frischen Küpe dunkelblau, wodurch man wenigstens 2zProzent Indiz erspart. In der Tnrkischrothfärbcrei hatsich der deutsche Schmack sowohl als Gerbungsmittel dervehlgctränktcn Kattune, als auch als Zusatz beim Krapp-färbeu als ein vortreffliches Ersatzmittel deS Gerber - Su»mach bewährt.

*) Die Frucht dieses Baumes gleicht an Größe und Gestaltder weißen Maulbeere, und hat, gleich andern Maulbee-ren, sowohl in als ausserhalb deS Fleisches, welches grün-lich ist, .eine solche Zusammensetzung, welche man in derKunstsprache Acini nennt. So lang sie noch unreif ist,schmeckt sie milchicht, reif aber, widerlich süß. Vogelsceßcn die Frucht, und pflanzen den Baum fort, indem sieden Saamen oerstreuen.