Mine) gaben, und vielleicht möchte es auch für unswohlgethan seyn, letzterer den Namen Gelbholz oderFärbers , Maulbeerbaum im Englischen zu geben,um jedem Irrthum vorzubeugen. 35 )
Dieses Holz, w!e viele Andre, enthält einen harrzlgen und «inen extraktiven Färbestoff, welche beide miteiner Portion Gerbestoff (Tannin) vermischt zu seynscheinen. Letzterer ist es, welcher das Gelb des Färbe,stosses schmutzig macht, und Hr. Chaptal hat letzt,hin gefunden (s. bäcmoires de 1’ Institut Tom. I.), daß,wenn man einen Absud von diesem Holze mit Leim ver,mischt, dieser den Gerbestoff niederschlage, und dadurchdie darüber stehende Brühe in Stand setze, fast soglänzende Gelb zu färben, als dieß mit Wau undQuercitronrinde der Fall ist.
Das Holz, das in England unter dem Namengrünes Ebenholz bekannt ist, enthält eine Art gelbenFärbestoffes, welcher dem der Morus tinctoria im Fär,be» sehr nahe kommt, und manchmal statt seiner ge,braucht wird.
Fünfter Artikel. Die unreifen Beeren desRhamnus infectorius Linn (Färber , Wegdorn) , franzZ-fische Beeren genannt, werden vorzüglich zur Zuberei-tung eines lebhaften, aber sehr flüchtigen Gelb für Ta,feldruck, Farben beim Kattundruüen gebraucht. *)
29) In Deutschland ist dieses Fächer-Maulbecrbaumhvlz un-ter dem ausschließlichen Namen Gclbhvlz bekannt.
*) Hr. Duhamel versichert, daß die französischen Beerenoder grains d’ Avignon von dem Rhamnus infectoriusherkommen, welcher (so wie auch de« Rhamnus saxatilis