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Zweiter Band.
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verändert haben; solche Veränderungen fanden häufigin andern Fallen start Die Morus tinctom , dle nach,mals aus Amerika eingcsslhrt und ebenfalls zum Gelb«färben angewendet wurde, scheint, da sie keinen Na,men hatte, gleicherweise Fustic genannt worden zn seyn.Da nun Verwirrung daraus entstand, daß man zweiverschiedenen Arten Holz denselben Namen gab, soführte man eine nicht passende Unterscheidung dadnrchein, daß man das vorn Venecianischen Sumach (alsoffenbar von dem Holze eines kleinen.Strauches her,rührend) zungen Fustic, jenes vom Morus rinctoriahingegen (welcher immer in der Form großer Stückeoder Blöcke eingeführt wird) alten Fustic nannte.Um welche Zeit diese Unrerscheidungs, Beiwörter zuerstgebraucht wurden, habe ich nicht entdeckt; doch müssensie schon wenigstens vor >3o Jahren allgemein gebrauch,lich gewesen seyn, weil Sir William Petty in ei,uem Berichte „über die gewöhnlichen Vcrfahrungsar,ten beim Farben", den er der königlichen Gesellschaftbei ihrer Errichtung übergab, den Venetianischcn Su,mach unier dem Namen „junger Fustic", und denAlorus tinctoiia unter dem „alter Fustic", als ihrengewöhnlichen und eigenthümlichen Namen, aufführt.Auf diese Art mögen manche Personen zu dem Schkußeverleitet worden seyn, daß zwei sehr verschiedene Für,bewaaren, (wovon die eine ein kleiner EuropäischerStrauch von der Sumachart und die andere ein gro,ßer Amerikanischer Baum, von der Maulbcerartist), einerlei wäre, und von einander blos durch dasAller sich unterschieden. Die Franzosen jedoch habendiesen Irrthum vermieden, indem sie dem Venetiani,schcn Sumach ausschließlich den Nanrcn ku-rec liessen,und dem Morus tinctoria den Namen. Gelbhvlz (bois