gen , und das Farbebad zu schwächen. Da aber dasbloße Auswaschen im Wasser nur einen kleinen Theildieser Säure aus dem Tuche (mit welchem fie sich biszu einem gewissen Grade verbindet) wegnehmen will,so wird es dienlich seyn, zur Zubereitungsbrühe fürHundert Pfund Tuch etwa drei Pfund Kreide, undzehn oder zwölf Pfund Alaun zuzusetzen, worauf dasTuch, wie gewöhnlich, eine Stunde lang in der Flüsrsigkeit herumgedreht, und gekocht werden muß. Nunkann man, ohne das Farbebad zu ändern, zehn oderzwölf Pfund gepulverte Rinde in einem zugebundenenSacke hinzuthun, und so das Färben fortsetzen. Manmuß aber dabei nicht unterlassen, den Sack in demKessel hin - und herzuziehen, damit sich die Farbe derRinde durch die ganze Flüssigkeit gleichmäßig verbreitenkönne. Man wird jedoch finden , daß sich auf diesemWege das Gelb nur langsam zeige, wegen der Schwerfelsäure, die sowol mit der blauen Farbe zugleich auf,genommen wurde, als auch mit Alaun verbunden inder Zubereitungs t Flüssigkeit verbreitet ist, und welchedie oben angegebene Portion Kreide zu verschluckennicht hinreichte. Daher ist es, wenn das Färben mitder Rinde fünfzehn Minuten gedauert hat, nöthig,noch ein Pfund reine gepulverte Kreide hinzuzuthun,sie wohl in der Flüssigkeit umzurühren, und diesen Zursah von Kreide noch ein , zwei, und sogar dreimal zuwiederholen, jedesmal nach einem Zwischenraum vonsechs bis acht Minuten, wenn sich dir Farbe nicht ge,hörig heben sollte. Durch diese Zusätze wird sich dasQuercitron t Gelb zeigen, und sich so reichlich undgleichförmig anlegen, daß dadurch sehr schöne grüneFarben zum Vorschein kommen, welche man durch Vrrr
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