Band 
Zweiter Band.
Seite
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Will man ein sehr feuriges Goldgelb, das wenigerin das Orange fällt, haben, so werden sieben oder ahtPfund schwefelsalzsaures Zinn mit ungefähr fünf PfuidAlaun und zehn Pfund Rinde zu hundert Pfund Trchgenug seyn; die Rinde wird zuerst einige Minuten ze,kocht, alsdann das schwefel, salzsaure Zinn nebst dnnAlaun hinzugethan, und das Tuch hierauf, wie eben an,gegeben worden, gefärbt. Reine glänzende Gelb vrnweniger Körper können, durch Anwendung kleinererPortionen von Rinde, schwefelsalzsaurem Zinn u»dAlaun, auf dieselbe Art dargestellt werden; und ebenso können alle mögliche Schattirunge» von hellgläa,zendem Gelb wir der größten Leichtigkeit und Ge-wißheit, bloß durch Veränderung der Verhältnisse jenerZuthaten , hervorgebracht werden. Wo es erforderlichist, jene lebhafte zarte grünliche Nuance zu ge,ben, welche zu gewissem Gebrauche so sehr vorgezogenwird, und von der man vermuthet hat, daß man sienur durch das Pigment des Wau darstellen könne, damuß man auch weiße» Argol oder Weinstein mit derRinde, dem schwefelsalzsaurem Zinn und Alaun inverschiedenen Verhältnissen, der beabsichtigten Schatli,rung gemäß, anwenden. So wird es;. B. zur Dar,stellung eines vollen glänzenden Gelbs, waches zartins Grünliche nüan?irt, dienlich seyn, ungefähr achtPfund Rinde und sechs Pfund schwefelsalzsaures Zinnmit sechs Pfund Alaun und vier Pfund reinem weißenWeinstein oder cremor tartari zu nehmen. Etwas mehrAlaun und Weinstein macht das Gelb noch zarter undläßt es noch etwas mehr ins Grünliche spielen; undwenn man diese reine, lebhafte und zarte grünlicheNüan?e in der möglichsten Vollkommenheit darstellenwill, so wird es am besten seyn, die Rinde, daS