den sollten. Auf diesem Wege, sagt er, erhielt ich vol,le Schattirungen von jenem schönen, ein wenig g,-ün<lichen, aber sehr dauerhaften Gelb („de cs de-au ja*:-ne, un peu verdätre et trfes solide“), welches so sehrgeeignet ist, entweder durch die Indkg , Küpe, oderdurch die Zusammensetzung für das sächsische Blau (d.i. schwefelsauren Indtg) ein schönes Grün zu bil,den. Da er dieses Blau nach der gewöhnlichen Färbe,meibode auf Tuch, welches vorher das Quercitrongelberhalten hatte, und auch aus Tuch, welches mit derLvmbardischen Pappel 4S ), (die er in andern Nücksich,ten recht sehr empfiehlt), gelb gefärbt worden war, inAnwendung brachte, so fand er, daß das erstere, wel,ches das Rmdengelb erhalten hatte, ein schönes Dra,gonergrün (un brau verr dragon) , und das letzterenichts besseres, als eine grünliche Olivenfarbe annahm.Es ist wahr, daß Herr Dambournay die Färbekosicnmit der Quercitronrinde weit höher berechnet, als diemit der Lombardischen Pappel, aber seine Berechnungwar auf sehr irrige Voraussetzungen gegründet; dazukam noch der Umstand, daß er daS Pfund Salzsäurebeinahe auf zwei Schilling und sechs Pence Sterlinganschlägt, welches sechsmal mehr als der witkliche Preisist; ob dieß gleich wahrscheinlich beinahe ihr Preis inFrankreich gewesen seyn mag, während die Gabeüe(Salzsieuer) dort bestand.
Obgleich das salpetersalzsaure Zinn (Färbergeist)gute Gelb mit der Quercitronrinde erzeugt, so liefert
45) Ueber das Färben der Wolle mit Pappel» lese ma» dieAbhandlungen in Dinglers neuem Journal l. Band. Seire167. und IV. Band, ztes Heft, nach.
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