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Zweiter Band.
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Alaun, die zum Färben einer gegebenen Menge Tuchbet diesem Verfahren nöthig sind, weniger kosten wer«den, als die viel größere (sechs« oder achtmal stärkere)Menge Gelbholz und der Alaun, welcher bei der ge,wöhnlichen Art zu färben nöthig ist. Die schwefelsaureIndigauflösung ist in beiden Fällen die nämliche.Dagegen darf man zum Färben mit der Qnercitronrin«de den Kessel nur einmal füllen und heitzen; und dasTuch kann, ohne vorläufige Zubereitung, vollkommenin einer halben Stunde gefärbt werden. Bei der ge«wöhnlichen Art, Sächsischgrün zu erzeugen, muß hinge,gen der Kessel zweimal gefüllt werden; dazu kommtnoch die Feuerung und die Arbeit von andertbalbstünd!«gem Kochen und Umdrehen deö Tuchs, im VerlaufeDer Zubereitung; ferner erfordert jene Art beinahe ebenso langes Kochen in einem andern Kessel, um die Far«be des Gelbholzes auszuziehen; und nach alle dem mußerst noch der Farbungöprozeß vorgenommen werden,Der an Zeit und Mühe dem ganzen Prozesse, Sächsisch,grün mit der Rinde zu erzeugen, gleich seyn wird. Dievon der Quercitronrinde gewonnene Farbe wird dem«nach nicht nur an Schönheit, sondern auch an Wohl«feilheit diejenige übertreffen, die man gewöh/ilich ausaltem Gelbholz erhält.

Herr Dambournay erwähnt in dem Nachtragezu seinem Recueil de procedds et experien-es sur lezteintures solides etc. , verschiedener Versuche, welche ermit der Quercitronrinde gemacht hat, und schließt dar,aus, daß. um die guten Wirkungen, welche ich als dieRelultaie des Gebrauchs der Rinde bei Färbung derWvllenrücher beschrieben habe, hervorzubringen, dieseTücher vorher mit einer Zinnbasis getränkt, und dannauf die Art, welche ich angegeben habe, gefärbt wer,