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Zweiter Band.
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\ te Zinnauflösung wurde als Beitze zum Färbe» mit der( Qnercitronrinde von sehr geringem Nutzen befun,den. 46 )

Das Zinnoxyd, welches durch die Wirkung derSalpetersäure auf Zinn hervorgebracht wurde, enthälteine reichliche Portion Sauerstoff, und doch erhöhet esdas Quercitrongelb; wenn aber dieses Oxyd in Satz,säure aufgelöst wird, so giebt es mit der Rinde nur‘ ein sehr schwaches, mattes Gelb; obgleich das vorher! nicht oxydirte (metallische) Zinn, wenn es in Salzsäure; aufgelöst wird, ganz vorzüglich zur Erhöhung des; Quercitrongelb wirkt; welches zu beweisen scheint,i daß jener Mangel an Farbe nicht von der Gegenwart! des Sauerstoffes allein, sondern von seiner Verbindung: mit der Salzsäure herrühre. Gleiche Wirkung wurde' erhalten durch Anwendung des durch Schwefelsaure ver,kalkten und dann in der Salzsäure aufgelösten Zinnsals einer Beitze mit der Rinde.

Tuch, in Wasser mit salzsaurem Zinn und Wein,stein gekocht, ist manchmal gelb geworden und manch,mal kastanienbraun, bloß von der Wirkung dieserBeitze ohne Beihülfe einer Färberwaare. Diese Ver,särbungen scheinen von der besondern Beschaffenheit desTuches abzuhängen, je nachdem es mehr oder wenigervon dem natürlichen Schmutz der Wolle oder von demFett, das man gewöhnlich zu besondern Zwecken dabeianwendet, frei ist. Verfärbungen dieser Art sind nichtleicht zu beseitigen; sie widerstehen der Wirkung derSonne und der Luft eine ziemliche Zeit, und wenn man

) 4 6 ) Dieses hätte Herr Bancrost voraussehen können, und die-

ser ganz unchemische Versuch wäre dann unmbliel'en.