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Zweiter Band.
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so verfärbtes Tuch entweder mit der Rinde oder mitCochenille färbt, so wird die Farbe verblichen erschei,nen; weswegen die Anwendung des salzsauren Zinnsmit Weinstein allein, als Beitze vermieden werdenmuß, ausgenommen der Färber wäre ganz versichert.Laß das Tuch vorher vvükommen vom Fett gereinigtworden sey

Einige Stücke von dem (S 2,4 fg. des I Bandesangeführten) trockenen Zinnoxyd, das vorher sein ge,pulvert, und mit einer gehörigen Menge eines Absudesvon Quercitronrinde vermischt worden, haben eine Mi<schung gegeben, welche fähig befunden wurde, ein vvl«les und glänzendes Gelb auf Schaafwollentuch zu färben.Wenn aber die Farbe der Wirkung der Sonne und derLuft ausgesetzt wurde, so bekam sie bald ein bräunli,ches Aussehen. Ich habe gefunden, daß ein Theil vondem nämlichen Zinnoxyd, welcher gepulvert, und dannin warmem Wasser gewaschen worden, um die nochdarin befindliche Säure, so viel es durch das Wassergeschehen konnte, wegzuschaffen, noch immer fähig war,sich mit dem Färbestvff der Rinde zu verbinden, so daßer das Tuch gelb färbte, besonders, wenn man vorherdas Oxyd, mit dem Absud der Rinde vermischt, einigeStunden in der Wärme hat stehen lassen. Baumwollebekam auch eine gelbe Farbe, als man sie in dieserMischung färbte; aber diese Farbe gieng durch Waschenmit Seife leicht aus, und hatte sich daher, wie ichglaube, blos oberflächlich angelegt. 47 )

47) Dieses ist derselbe Fall, wie mit der Thonerde. DasKinnvryd hat noch mehr Fähigkeit wie diese, sich mit demPigment der Quercitronrinde zu verbinden, und fällt «ls