Theils *) gesagt wird, bereitet; nur daß man nichtnöthig hat, die Auflösung zu verdicken. Diese Flüßig,keit mische man mit einer gleichen Menge warmenWassers, lasse den Leinen oder die Baumwolle (wohlgereinigt, wie bereits bemerkt worden) in der Mi,schung, welche blutwarm seyn muß, wenigstens zweiStunden lang durch und durch weichen, dann heraus,nehmen und mäßig über einem Gefäße ausdrücken, umdie ausgedrückte Alaunhaltige Flüßigkeit zu sammeln,welche sonst verloren gienge. Ist dieses geschehen, solasse man das Leinen oder die Baumwolle an einemwarmen Ort, wo man sie bequem aufhängen kann,wohl trocknen, und dann, wie zuvor, nachmals in derAlaunhaltigen Beitze einweichen, wieder ausdrücken undtrocknen. Ohne sie auszuwaschen, weiche man sie nunin nicht mehr noch weniger Kalkwasser ein, als zu die,fem Zweck hinreichend ist, und trockne sie sodann. Willman ein sehr volles, glänzendes und dauerhaftes Gelbhaben, so wird es gut seyn, zum dritten Mal das Lei,nen oder die Baumwolle in der verdünnten Alaunhaltk,gen Beitze zu weichen, und, wenn sie trocken sind, zumzweitenmal in Kalkwasser zu bringen, und wieder zutrocknen; nur muß in beiden Fallen das Leinen oderdie Baumwolle nach dem letzten Färben in reinem Was,ser wohl ausgewaschen werden, um die losen und un,befestigten Theilchen der Beitze oder der Basis davonzu trennen, welche sonst der Flotte im Farbkessel scha,den könnten. Das auf diese Art angewendete Kalk,
wasser
*) f. auch die in der Note zu S. z66. des I. Theils angege-benen wohlfeileren Mittel, eßigfaure Alaunerde zu 6e.reiten.