Stücke wieder herausgenommen, und sahen bräunlichaus; als sie aber der Sonne und Lust zugleich mit denStückchen ausgesetzt wurden, welche man vor dem Zu«sah des schwefelsauren Kupfers zu den Farbbrühen ab«geschnitten hatte, verschwand bald das bräunliche Aus«sehen der erstem, und ihre bleibende Farbe zeigte sichnach vier Wochen viel besser, als die der ohne schwe«felsaures Kupfer gefärbten Stückchen. Es ist daherwahrscheinlich, daß ein sparsamer Gebrauch dieses Kup«fersalzes auf diese Weiße wenigstens etwas zur Dauer,wenn auch nicht zur Schönheit der Gelb beiträgt, wel,che man apf Leinen oder Baumwolle nach der Anwen«düng der essigsauren Alaunerde und des Kalks, wiezuvor angegeben worden, gefärbt hat.
Wenn die Alaunhaltige Beitze ohne Zusatz vonWasser gebraucht wird, so mag es genug seyn, dieBaumwolle nur einmal darin einzuweichen, undnach dem Färben einmal in Kalkwasser zu tauchen,sie dann zu trocknen, auszuwaschen und zu färben, wievorher angegeben worden ist. Ich glaube jedoch, daßdie Anwendung einer mehr verdünnten Beitze, undzwar zu zwei verschiedenen Mahlen, bessereWirkung haben werde, und ich habe wirklich gefunden,daß, wenn man die Baumwolle zu oft wiederhol«ten Mahlen Wechselsweise in die verdünnte Beitzeund in Kalkwasser eintaucht, und nach jedem Eintauchentrocknet, die Farbe immer mehr Körper und Dauerbekomme.
Ich habe S. 370 meines ersten Theils angemerkt,daß nach der Methode, der man sich in Ostindien beimKattnndrucken bedient, der Mangel der essigsaurenAlaunerde dadurch ersetzt werde, daß man die Baum«