Band 
Zweiter Band.
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(eine Art Soda), und lasse sie miteinander eine Stun,de lang in zwei oder drei Gallonen weichen Wasserssieden, seihe dann den Absud ab, und beitze die Baum,wolle ein oder zwei Stunden lang darin. Die Barillaoder vielmehr das Natron, welches jene enthält, machtdas Wasser geschickt, den zusammenziehenden Stoff derGalläpfel reichlicher auszuziehen, als es sonst geschehenwürde; und da es selbst von der Baumwolle eingesogenwird, so verursacht es einen reichlicher« Niederschlagder Alaunerde, wenn die Baumwolle nachher in eineAlaunauflösung gelegt wird, welche zu diesem Gebraucheaus acht Pfund Alaun und einem Pfund Kreide insechs Gallonen Wasser bereitet werden 50 ) kann. Indieser kalkigten Alaun < Auflösung wird die Baumwolle,nachdem sie aus dem Galläpfelabsud genommen undgetrocknet worden ist, zwei Stunden lang eingeweicht,dann herausgenommen und getrocknet; darauf wiedereinige Minuten in Kalkwaffer eingetaucht, und, wennsie abermals getrocknet worden ist, zum zweitenmal indie kalkichte Alaun t Auflösung gebracht. Nachdem siehieraus wieder getrocknet und ausgewaschen worden,färbt man sie langsam mit der QuercitrvnrinLe, wiezuvor angegeben wurde. Auf diese Art erhält man sehrvolle und daurende gelbe Farben, welche das wieder,holte Waschen mit Seife und die Wirkung der Sonneund der Luft ertragen, auch starken Weinessig aushalten.

50) Der Zusatz von Kalk verbindet sich mit der freien Säuredes Alauns, und fällt als schwefelsaurer Kalk (Gyps)nieder. Bei diesem Verhältniß wird aber auch noch etwasAlaun zersetzt. Es ist nöthig, nur die klare Flüs-igkcitanzuwenden; denn der Nicderschlag würde Ursache seyn,daß die Farben ungleich zum Vorschein kämen.