Band 
Zweiter Band.
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Ich habe bereits S- 355 des I. Theils das ostindi-sche Verfahren die Alaunauftösung mit Samvkan oderSappan (Rothholz) zu färben angezeigt; ein Verfah-ren, welches die Kattundrucker in Europa nachgeahmthaben, indem sie die eßigsaure Alaun > oder Thonbeitzemit Brasilienholz färben (und daher rothe Farbenennen); und zwar nicht nur, wenn dieselbe als Basiszum Krapproth dienen soll, sondern auch, wenn sieQuercilronrti'.den < oder Wau - Gelb färben wollen, inletztem Falle jedoch sollte man dieses Verfahren unter-lassen. Es ist bekanntlich nöthig, daß man den Bei,tzen, welche zum Kattundrurken verwendet werde», et,was Farbe zum Zeichnen (Blenden) zusetze, damit derDrucker sogleich und pünktlich den Fortgang und dieAusdehnung seiner Arbeit erkennen möge. Besser aberist es, dieses Zeichnen der Beitzen mit Quercitronrindezu veranstalten, wenn man die Figuren oder Theilenachher mit Quercitronrinde oder Wau zu färben ge-denkt, als es mittelst Brasilienholzes zu thun, weil dieröthliche Farbe des letztern das wahre Gelb, welches

die zu der Waare ersorderli.che Quercitronrinde zuvor aus-zukochen , und den Gerbestvff in dem Dekokt mit thieri-schem Leim zu prazipitiren. Man setzt nun in den Kesselder Quercitronrindenbrühe so viel Fcrnambuk - oder Roth«hvlzbrühe zu, als man die Farbe Heller oder dunkler imOrange haben will, was man durch einen kleinen Versuchschnell ausmitteln kann. Das hier Gesagte läßt sich inseinem ganzen Umfange auch auf die Reh - Bronze - undKarmclitschatlirungcn anwendeu, welche durch ein gelb -und rothfarbendes Pigment erzielt werden, wo die Vasisfür den Druck, das Dnrchnehmen oder den Pinsel, eineZusammensetzung vrn eßigsaurer Thonerde und eßigsaureiyEisen ausmacht.