Die Leser wissen bereits, daß die Quercitronrindeein gutes, glänzendes Gelb mit der eßigsauren Alaun,Bethe, und eine Drapfarbe mit der Eisenflüßigkettgiebt, und daß beide miteinander, in verschiedenen Der,httlknissen vermischt, verschiedene Schattirungen vonplrven und vlivenbraunen Farben hervorbringen. Auchwissen sie, daß, wenn ein starker Galläpfelabsud zuder Eiselifiüßiakeit gethan, und diese Mischung auf die,selbe Art auf Leinen oder Baumwolle aufgetragen wird,durch Färbung mit der Quercitronrinde ein hinlänglichfestes Schwarz entsteht, das etwas in das Bräunlichenüan?irt. Mit Hilfe der eßigsauren Alaun, oder Thon,bethe und der Eisenflüßrgkeit erlangt man daher außerdem Schwarz noch drei verschiedene Farben von derQuercitionrinde; überdieß wird man durch Anwendungder eßigsauren Alaun > oder Thonbeitzc, wenn sie aufein Krapprorh und ein Indigvblau aufgetragen wird,in dem ersten Fast Orange, und in dem zweitenGrün erzeugen, wenn das Stück zuletzt mit der Quer,citronrinde gefärbt wird. 54 )
54> Um eine zuverläßig schöne und gleichförmige Orangefarbemittelst Krapp und Quercirvnrinde zu erhalten, wird diemit der eßigsauren Thonerde imprägmrte oder gedruckteWaare zuerst aus dem Qncrcitrvnrindenbade gelb gefärbt,und ihm hierauf erst in dem Krappbade diejenige Orange-Nuance gegeben, welche man zu haben wünscht. O.uerci-trvnrinde und Krapp in einem Bade zusammen angewen-det, bleiben immer unzureichend, eine Schattirung von ir,gcnd einem begehrten Ton zu erhalten. Nicht minder istauch zu gewärtigen, daß im lehtern Falle gleichförmigeOrangeböden mit weißer Rcservage ungleich in der Farbeausfallen. Anders ist es hingegen bei der Anwendung desFernambuk- oder Rvthhcizpigments. Hier ist es nöthig,