man ein kleines Feuer unter den Kessel, damit dasWasser stufenweise warm werde; wahrend dieses ge,schieht, dreht man die Stücke langsam mittelst derWinde um, damit der Färbestoff sich gleichförmig anle,ge. Wenn die Flüßigkeit etwas mehr als blucwarm ge,worden ist, werden die Farben hinlänglich lebhaft auchfallen und dauerhafter seyn, als wenn sie schnellerhervorgerufen werden; weil bei gemäßigter Warme dieFarbetheilchen, wie bereits bemerkt wurde, Zeit undFähigkeit haben, sich gleichmäßiger anzulegen, und sichinniger mit den Alaunerdctheilchen zu vereinigen ^ alses geschehen würde, wenn sie durch eine größere Hitzeschnell auf die gedruckten Figuren oder Zeichnungen ge,worfen und aufgehäuft würden. Ich habe mehr alseinmal gefunden, daß Muster, welche auf diese Artsehr langsam mit der Rinde gefärbt wurden, an derSonne und der Luft gegen andre, die in schneller Hi,tze gefärbt worden, viel dauerhafter in Farbe waren.Sollte das mit Quercirrvnrinde gefärbte Gelb wenigerdauerhaft sich zeigen, als das mit Wau hervorgebrach,te *), so kann dieß blos von einem Fehler in der
*) Vertheilet hat in der letzten Ausgabe seiner lckemsntsetc. der Qnercitronriude ein eigenes Kapitel gewiedmet,welches er mit folgender Bemerkung anfängt: „Ban»crost ist es, dem man die Kenntniß dieses FarbcstoffS zudanken hat; er hat eine ausführliche Beschreibung vonseinen Eigenschaften und dem Gebrauche, wozu er gccigrnet ist, gegeben. Wir wollen das Hauptsächlichste davonmittheilen te." Nachdem er dieß gethan hat, führt erfort: „man muß dic Q.ucr ci tro n r ind c unstreitig alseineti sehr nützlichen Stoss in der Färberei ansehen," abernach diesem Zeugnisse über ihren Nutzen giebt er zu vec*stehen, daß die Farbe, welche sie liefert, nicht so bau-