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rinde, und läßt die Stücke länger in der Farbbrühe,jedoch ohne Verstärkung der Hitze, so erhält man einvolles, helles und lebhaftes Gelb. Nimmt man einenoch größere Portion von der Rinde und setzt dann ineiner höher» Temperatur (der Brühhitze) das Färbenfort, so giebt es zuerst ein Hochgoldgelb, und nachherein sehr volles bräunliches Gelb. Die anzuwendendeMenge der Quercitronrinde hängt demnach ganz vonder Beschaffenheit und dem engern Beisammenstehender Figuren und Abdrücke, welche gefärbt werden sol,len, so wie auch von der Höhe oder der Dölle der zuerzeugenden Farben ab; gemeiniglich sind ein oder zweiPfund Rinde für jedes Stück hinreichend. Hat manaber anfangs zu wenig davon genommen, so kannnachher ohne Nachtheil noch eine frische Portion in denFarbekessel während des Färbens hinzugesetzt werden;und wenn das Färben Lei einer gemäßigten Wärmegeschehen muß, so wird es immer sehr vvrthcilhaftseyn, etwas Rinde mehr zu nehmen, als unumgäng,lich nöthig ist- Es verursacht dieß keinen Verlust anFärbestoff, weil andre Stücke hernach in derselbenFarbflvtte mit einem weitem Zusatz der Rinde gefärbtwerden können. Ich habe gefunden, daß die mitQuercitronrinde oder Wau gefärbten gelben Farben sichgewöhnlich sehr dauerhaft zeigten, wenn die Farbbrüheetwas reichlich mit Färbestoff gesättiget war, überhaupthalte ich es für das Beste, die Quercitronrinde soreichlich anzuwenden, daß die Brühe stark genug wird,in Zeit einer halben oder l Stunden, ohne einer hohemTemperatur, als der des Blutes, zu bedürfen, sehrvolle und glänzende Gelb zu erzeugen. Das Blendenoder die Verfärbung der nicht bedruckten Theile istaus diesem Wege (durch die Quercitronrinde) bei wesi