Band 
Zweiter Band.
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hinzugekommene Färbestoff, der durch die Siedhitze be,fahigt worden war, sich auf die Alaunhaltige. Basiszu legen, war durch den Einfluß der Witterung ganz,lich ausgezogen worden. Diese Erscheinung scheint an,zuzeigen, daß, wenn die Aiaunhaltige Basis eine ge,wisse Portion Farbestoff in sich gezogen hat, jeder nach,her durch Hülfe der Warme hinzugebrachte Farbzusatzweniger dauerhaft sich befestige, und daher geschwinderdurch eine von den Ursachen, welche gewöhnlich daSVerschießen der Farbe bewirken, zerstöret werde.

Alle die verschiedenen Schattirnngen des Gelbkönnen aus der O.nercitronrinde erhalten werden, wennman die Menge derselben verändert, und sie mitgrößerm oder geringerm Hitzgrad, während längereroder kürzerer Zeit, auftragt. S9 ) Nimmt man sparsamvon der Qnercitronrinde in nur blukwarmem Wasser,so kann man blasse, zarte gelbe Farben in etwa >5 bisso Minuten erhalten, und die Theile, welche weißbleiben sollen, werden kaum einige Verfärbung erlei,den; gebraucht man eine stärkere Portion Quercirron,

59) Trotz aller vortreflichen und scharfsinnigen Beobachtungenund Mittheilungen des Herrn Banerost, scheint derselbehier doch zu wenig Rücksicht auf die eßigsaure Thonerdeals Basis selbst zu nehmen, da es doch nicht einerlei ist,letztere im vcrschwächten oder konzenkrirten Austande anzu-wenden. Im Gegentheil werden wir schon selbst durchstufenweise Verschwachmig der Bcitzc mit Wasser in denStand gesetzt, vcrstbicdcuartigc Schattirnngen von Gelberzielen zu können, daher wir glauben, daß dieser Gegen-stand nicht minder, a!s die hier entwickelten Ansichtenüber die Quantität der Quercittonrinde, einer Beachtungwerth scpe.