heit erhalten werden könne, wenn man den Sumach-inden Färbekeffel mit der Rinde zugleich thut, folglichdie Färbestosse beider zugleich anwendet; jedoch mußman dafür sorgen, daß die Farbbrühe nicht stärker er,hitzt werde, als es die Hand leiden kann. Auf dieseArt werden die unbedruckten Theile vollkommen weißbleiben und weder das Bleichen noch das Waschen mitKleien nöthig haben. Der Sumach bringt in derThat, wenn er zu gleicher Zeit mit der Quercitronrin,de in das Wasser gethan und auf diese Art angewendetwird, in einem außerordentlichen Grade die Wirkunghervor, die weißen oder unbedruckten Theile vollkommenfrei und rein von aller Verfärbung zu erhalten, waswahrscheinlich durch eine besondere Saure geschieht,welche in dieser und in vielen andern zusammenziehen,den Pstanzen enthalten ist. Ein Pfund Sumach zudrei Pfund Quercitronrinde wird hinlänglich seyn, denletzter,, Zweck zu erreichen; und in diesem Verhältnissewird der Sumach den mit Eisenfiüßigkeit gedrucktenTheilen eine in Purpur schlagende Farbe, statt derDrapfarbe geben, welche letztere durch die Quercitron,rinde, allein gebraucht, hervorgebracht wird.
Diese durch den Sumach bewirkte Veränderungder Farbe wird manchmal den Gebrauch desselben un,bequem machen; wo dieß aber nicht der Fall ist, wirdsich eine kleine Portion des Sumachs, der Quercitron,rinde zugesetzt, wirksamer beweisen, als gereinigterWeinstein, um alle Verunreinigung oder das Verfärbender unbedruckten Stellen bei örtlich gefärbten Baum,wollenzengen zu verhindern.
Ein Herr, von dessen Belehrung ich öfters Ge,brauch gemacht habe, brachte vor einiger Zeit aus