leicht von demjenigen zu behandeln, der die Salze zuneutralisiren und das Tuch zur Annahme der Farbenzuzudereiken versteht-^
Die Regel, welche der Einsender sich selbst vorge«schrieben zu haben scheint : mit den Drap > und Tau»benfarben niemals Gelb zu vereinigen, ist, nach meinerMeinung, zu streng; ob es gleich wirklich unmöglichist, in jenen Stücken ein vollkommen glänzendes Gelbzu färben, wo zugleich viel schwarzer Vordruckist, und sehr schwer in jenen, die mir Drap« undTaubenfarben überladen sind. Im lctztern Falle kannjedoch diese Schwierigkeit sehr vermindert werden, wennman die Eisenflüßigkeit nicht stärker, als es nöthig ist,anwendet, und wohl Acht giebt, daß die Stücke durch«aus, wie oben bereits erwähnt ist, gereiniget werden,ehe man sie in den Farbkessel bringt. Ist dieß gesche«hen, so kann ein beträchtlicher Theil von Oliven«Drap« und Taubenfarben, und sogar auch etwasSchwarz, ohne eine wesentliche Schwächung desGelbs, eingemischt seyn. Um das Schwarz zu verstär,keu und die Drap, oder.Taubenfarben dunkler zu ma,chen (was der Drucker oft zu bewirken wünscht), magman ein wenig gepulverten Malagasumach (rnu-- coria-ria) vokiheilhaft mit der Quercitronrinde, in dem Ver-hältniß eines Pfundes des erstern auf drei oder vierPfund der letztern anwenden. Es scheint überhauptdas Beste zu seyn, wenn man die Farben zuerst mitder Quercitronrinde giebt, und nachher die Tauben»und schwärzlichen Farben durch Zusatz von Sumachdunkler macht, und das Verfahren so lange fortsetzt,bis man die erwünschte Wirkung sieht. Aber meine ei-gene Erfahrungen führten mich zu dem Schlüsse, daßZeit erspart und eine gute Wirkung mit gleicher Sicher»