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Zweiter Band.
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Es ist zu bemerken, daß, nach dieser Methode, derSumach besonders, und noch vor der Rinde,anstatt nachher erst, oder zugleich mit derselben,angewendet werden muß, wie ich oben beim Kattunedruck angerathen habe.

In wie fern dieser Methode vor der andern zum 'Färben der gedruckten Manchester der Vorzug gebühre, ;muß künftige Erfahrung bestimmen, wiewohl die der }Herren H. und Sohn in diesem Punkte schon jetzt ein \großes Gewicht hat. Zum Kattnndrucken jedoch habe;ich diese Methode, den Sumach und die Qucrcitrom ;rinde anzuwenden, bereits nicht nur durch Versuche, :die ich mit kleinen Stücken vorgenommen, sondernauch durch eine Ausführung im Großen, wozu von )mir ein geschickter Kattundrucker veranlaßt worden, er/:probt, aber in beiden Fällen keinen Grund gefunden,sie der andern Methode vorzuziehen. *)

*) Einige Jahre, nachdem ich die ersten Abtheilungen dieserAbschnittes bekannt gemacht hatte, versuchte ich, aufVeranlassung von Hin. Seg uin'S Entdeckung in BetreffdeS GcrbestoffS in Pflanzen, die Wirkung des Leims oder ,der thierische» Gallerte, um jenen Stoff abzusondern und 1niederzuschlagen, wovon, wie bekannt, eine reichliche:Portion sowohl in dieser als in andern Eichenrinden ent-halten ist. In dieser Absicht setzte ich ein wenig von ei- ,ner Auflösung des weißcflen Leims , wie er gewöhnlich ,verkauft wird, zu dem Wasser, in welchem ich Kattun-,Stückchen färbte, die mit Alaun - und Eisenhaltigen Bei- 'tzcn waren getränkt worden. Ich habe gefunden, wie iches auch einigermaßen erwartet hatte, daß durch b i efe•Trennung und Niederschlagung des Gerbe st offes darnachher gefärbte Gelb viel reiner und zarter wurde,als es sonst der Fall war, und daß die leichte Vcrfär-