Band 
Zweiter Band.
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färbte Quercktronrknde, und bringen sie in ein Fass,das ungefähr 70 Gallonen halten kann, oben offenund mit einem Hahnen, der ungefähr sechs Zoll überdem Boden desselben steht, versehen ist, um die Flü«ßigkeit abzuziehen. Dieses Faß füllen wir mit kochemdem Wasser, rühren dasselbe wohl um, und lassen esdrei Stunden oder länger über der Rinde stehen.Nachdem indessen die gedruckten Zeuge zum Färben gutgereinigt worden sind, geben wir für die vier Zeuge,vier Pfund Malaga - Sumach in einen mit Wasser bei»nahe vollgefüllten Kessel, und machen unter diesen einkleines Feuer. Hierauf bringen wir in denselben dieZeuge, und lassen sie etwa eine Stunde darin, binnenwelcher Zeit die Tauben > oder Drapfarben hinlänglichdunkel werden, indem man die Brühe höchstens einwenig mehr als blutwarm hält. Werden sodenn dieZeuge aus der Sumachbrühe genommen, so muß mansie in Wasser auswafchen; während dieß geschieht, zie«hen wir die klare Rindenbrühe von dem Fasse ab, undgießen sie in einen Kessel mit so viel Wasser als nöthigist, die Zeuge gehörig zu färben. Hierauf lassen wirFeuer unter dem Kessel anzünden, und die Flüßigkcitwird etwa in einer Stunde stufenweise zur Vlutwarmegebracht. In dieser lassen wir nun die Zeuge, bis daSGelb hinlänglich dunkel oder voll geworden ist, wobeiwir besonders dafür sorgen, daß die Brühe nicht zuheiß werde. Sind dann die auf diese Art gefärbtenZeuge gut ausgewaschen worden, so wird man sie soweiß finden, daß sie keiner Kleienwäsche mehr bedür-fen."