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Zweiter Band.
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Verfahren und durch dieselben Mittel, weiche denWau geschickt machen, diese Farben beim Kattundruckzu liefern. Auch glaube ich nicht erst auf die vertheil»hafte Eigenschaft aufmerksam machen zu müssen, welchedie Rinde bei diesem Verfahren vor dem Wau voraushat, daß sie die Krappfarben, welche schon vo her be»sonders auf die Zeuge gefärbt wurden, nicht verdun,kelt» denn dieser Vorzug der Rinde ist nun allgemeinanerkannt.

Von dem Gebrauche der Quercitronrinde zurHervorbringung der prosubstantiven örtli»chen 60) gelben und andern Farben aufBaumwollen und Leinen,

Unter der Benennung „prosubstantive ört«liche Farben" (Tafeldruckfarben) verstehe ich dieje,

Pfund Rinde zu sechs oder acht Pfund Sumach nehmen»In allen Fällen kann man in das Gelb, auf der Tafel,mit den Orapfarben grundircn, so daß diese den viertenTheil der Grundirung hinwegnchmen, und man wirddennoch alles Gelb aus dem Kessel ohne Schmutz auf demGrunde herausbringen. Die eingetragene Farbe wird dieBodenfarbe nicht verfärben. Dieß wird der Fall auchmit den Oliven - und Chocolatfarben seyn ; und da sieweder die Kleienwäschc noch das Bleichen nöthig haben,so werden die Farben durch diese Operationen nicht ge-schwächt, und daS ganze Verfahren kann in weniger Zeitbeendigt werden, als das bloße Kochen des Wau'S erfor-dern würde. “

60) Der Verfasser nennt prosubstantive örtliche Farben dieje-nigen, denen wir, wie wir früher anführten, sonst die