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Zweiter Band.
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tilgen Mischungen, in welchen der Färbestoff und dieBeitze oder Basis in einem flüßigen Zustande miteinan-der verbunden und geeignet sind, mit dem Pinsel oderder Druckform u. s. w. auf Leinen oder Baumwollemit einander aufgetragen zu werden, wie es S. 358meines I. Theils erklärt wurde. Diese Mischungenwerden von den Kattundruckern gewöhnlich chemischeFarben genannt; es ist dieß aber eine zu unbestimmtte Bezeichnung, als daß man sie in einem Werke, wel-ches nach Bestimmtheit und systematischer Ordnungstrebt, beibehalten könnte.

Wäre es möglich, eine hinlängliche Anzahl dan-rendcr und glänzender Farben dieser Art mitmäßigen Auslagen darzustellen, so könnte man ohneviele Mühe die Kunst des Kattundruckens ausüben,und sie würde bald den höchsten Grad von Vollkom-menheit erreichen. Ob man noch in der Folge solcheFarben entdecken wird, um das örtliche Färbenganz unnöthig zu machen, weiß ich nicht; können wiraber auch nicht alle unsre Wünsche in dieser Rücksichterreichen, so wird doch die Kunst durch die Vcrbesse-rnng der wenigen, bis jetzt üblichen prosubstantivenörtlichen oder Taftldruckfarben gewinnen, besonderswenn wir die Zahl dieser Farben selbst vermehren.

Meine Leser wissen bereits, daß die Alaunerde,wenn sie (besonders in Eßigsäure) ausgelöst, und'indie Poren deö Leinen oder der Baumwolle gebracht

Namen Applikationsfarbcn, Malerfarben, Schilderfarbcuund Tafeldruckfarben geben- Wir haben die BenennungTafcldruckfarbe als die uns am passendsten scheinende- fastdurchgängig in dieser Abhandlung angenommen.