Band 
Zweiter Band.
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färbe bestimmter Flüßigkeit löse man vorher dreiPfund Alaun und drei Unzen reiner Kreide in einerGallone heißen Wassers auf und sehe dann:

Zwei Pfnnd Bleizucker (eßigsaures Blei) hinzu.Diese Mischung rühre man wahrend 24 oder 3 b Sinn»den von Zeit zu Zeit um, lasse sie hierauf >2 Stumden ruhen, gieße nachher die helle Flüßigkeit ab, undbewahre sie auf. Ist dieses geschehen, so gieße manso viel warmes Wasser auf den zurückbleibenden Satz,daß man, nachdem die Mischung aufgerührt worden,und diese sich nach einiger Zeit wieder gesetzt hat,klare Flüßigkelt genug erhält, um, nach Vermischungderselben mit der vorigen, drei Quart 62 ) Alaunhaltüge oder eßigsaure Thon / Beitze zu haben. Hieraufnehme man nicht weniger als sechs und nicht mehr alsacht Pfund gut gemahlene Q.uercirronrinde, gebe sie ineinen verzinnten Farbkesscl mit vier oder fünf Gallonenreinen, weichen Wassers, und lasse sie wenigstens eineStunde lang sieden. Man gieße ein wenig mehr Was,ser hinzu, wenn etwa die Flüßigkeit nicht zureichendseyn sollte, die Oberfläche der O.uercitronrinde zu be<decken. Hat die Flüßigkeit genug gekocht, so nehmeman den Kessel vom Feuer, lasse das Ganze eine halrbe Stunde ruhig stehen, und seihe nun den klaren Ab,sud durch ein feines Sieb oder durch ein kannefaßenesSeihetuch ab. Ist dieses geschehen, so gieße man nochsechs Quart reines Wasser auf dieselbe Rinde, und las,se sie, nachdem sie wohl umgerührt worden, wiederzehn bis fünfzehn Minuten sieden, worauf man sie ei,nige Zeit ruhig stehen läßt. Sodann wird der klare

62) Das Quart macht den vierten Theil einer Gallone aus.